Zum Inhalt springen
Personal

Arbeitstage 2026: Tabelle für alle Bundesländer

Berufswelt Journal Redaktion
Person writing important notes in a desk calendar with a pen, set in an office.
Bild von RDNE Stock project auf Pexels

Wie viele Arbeitstage 2026 in Deutschland anstehen, lässt sich exakt berechnen – entscheidend ist dabei das Bundesland, in dem Sie arbeiten. Bei einer klassischen 5-Tage-Woche kommen Arbeitnehmer 2026 auf 252 bis 254 Arbeitstage. Den Unterschied machen die regionalen gesetzlichen Feiertage. Dieser Artikel liefert die Tabelle für alle 16 Bundesländer, erklärt den Rechenweg Schritt für Schritt und zeigt, was die Zahl für Pendlerpauschale und Teilzeitmodelle bedeutet.

Die wichtigsten Fakten zu den Arbeitstagen 2026 im Überblick:

  • Das Jahr 2026 hat 365 Kalendertage und ist kein Schaltjahr.
  • Nach Abzug von 104 Wochenendtagen (52 Samstage, 52 Sonntage) bleiben 261 mögliche Werktage von Montag bis Freitag.
  • Nach Abzug der gesetzlichen Feiertage verbleiben je nach Bundesland 252 bis 254 Arbeitstage.
  • Die meisten Arbeitstage 2026 (254 Tage) haben Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Thüringen.
  • Die wenigsten Arbeitstage 2026 (252 Tage) haben Bayern und Baden-Württemberg.

Wie diese Werte zustande kommen und wie Sie sie für Ihre Planung nutzen, erklären die folgenden Abschnitte.

Arbeitstage 2026 nach Bundesland: die Tabelle

Die folgende Tabelle zeigt die Anzahl der Arbeitstage 2026 für jedes Bundesland. Grundlage ist die 5-Tage-Woche von Montag bis Freitag unter Abzug der gesetzlichen Feiertage des jeweiligen Landes.

BundeslandArbeitstage 2026 (5-Tage-Woche)
Baden-Württemberg252
Bayern252
Berlin254
Brandenburg254
Bremen254
Hamburg254
Hessen253
Mecklenburg-Vorpommern254
Niedersachsen254
Nordrhein-Westfalen253
Rheinland-Pfalz253
Saarland253
Sachsen253
Sachsen-Anhalt253
Schleswig-Holstein254
Thüringen254

Stand: März 2026, alle Angaben ohne Gewähr. Berechnungsgrundlage: 365 Kalendertage minus Wochenendtage minus gesetzliche Feiertage des jeweiligen Bundeslands, die auf einen Werktag fallen. Die Tabelle wird jährlich für das neue Kalenderjahr aktualisiert.

Wer beispielsweise in Nordrhein-Westfalen arbeitet, kommt auf 253 Arbeitstage 2026; in Bayern und Baden-Württemberg sind es mit 252 Tagen die bundesweit wenigsten.

Infografik: Arbeitstage 2026 nach Bundesland: die Tabelle Bundesland: Baden-Württemberg | Arbeitstage 2026 (5-Tage-Woche): 252 Bunde...

So werden die Arbeitstage 2026 berechnet

Die Zahl der Arbeitstage lässt sich für jedes Kalenderjahr mit einer einfachen Formel bestimmen: Kalendertage minus Wochenendtage minus gesetzliche Feiertage auf Werktagen ergibt die Arbeitstage. Für das Jahr 2026 sieht die Rechnung konkret so aus:

  • 365 Kalendertage, denn 2026 ist kein Schaltjahr
  • minus 104 Wochenendtage (52 Samstage und 52 Sonntage)
  • ergibt 261 mögliche Werktage von Montag bis Freitag
  • minus 7 bis 9 gesetzliche Feiertage, die 2026 auf einen Werktag fallen (je nach Bundesland)
  • ergibt 252 bis 254 Arbeitstage

Der 1. Januar 2026 fällt auf einen Donnerstag, weshalb der Donnerstag 53-mal vorkommt und alle anderen Wochentage 52-mal. Für das Endergebnis zählt allein, wie viele Feiertage auf einen Wochentag zwischen Montag und Freitag fallen – ein Feiertag an einem Samstag oder Sonntag verändert die Arbeitstage-Zahl nicht. Genau hier entsteht der Unterschied zwischen den Bundesländern.

Beispielrechnung: Arbeitstage 2026 in NRW

Am Beispiel Nordrhein-Westfalen lässt sich der Rechenweg in drei Schritten nachvollziehen:

  • 365 Kalendertage minus 104 Wochenendtage = 261 Werktage
  • In NRW fallen 2026 acht gesetzliche Feiertage auf Werktage (abgeleitet aus 261 Werktagen minus 253 Arbeitstagen)
  • 261 minus 8 = 253 Arbeitstage 2026 in Nordrhein-Westfalen

Nach demselben Muster berechnen Sie die Arbeitstage für jedes andere Bundesland und jedes künftige Kalenderjahr – es ändern sich lediglich die Anzahl der Wochenendtage und die Lage der Feiertage.

Kalender auf einem Schreibtisch mit markierten Wochenend- und Feiertagen zur Veranschaulichung der Arbeitstage-Berechnung
Bild von SHVETS production

Warum unterscheiden sich die Arbeitstage je Bundesland?

Der Grund für die Spanne von 252 bis 254 Arbeitstagen liegt im Feiertagsrecht. Gesetzliche Feiertage sind in Deutschland Ländersache; lediglich der Tag der Deutschen Einheit ist per Bundesgesetz festgelegt. Neun Feiertage gelten in allen 16 Bundesländern, darunter Neujahr, Karfreitag, Ostermontag, der 1. Mai, Christi Himmelfahrt, Pfingstmontag und die beiden Weihnachtsfeiertage. Darüber hinaus legen die Länder eigene Feiertage fest: Heilige Drei Könige gilt in Baden-Württemberg, Bayern und Sachsen-Anhalt, Fronleichnam unter anderem in Nordrhein-Westfalen, Hessen und Rheinland-Pfalz, Allerheiligen in Baden-Württemberg, Bayern, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland, der Reformationstag in neun überwiegend nördlichen und östlichen Ländern, der Buß- und Bettag nur in Sachsen und der Internationale Frauentag in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern.

Hinzu kommt ein Kalendereffekt für 2026: Mehrere Feiertage fallen auf Wochenenden, etwa der Tag der Deutschen Einheit (Samstag, 3. Oktober) und Allerheiligen (Sonntag, 1. November). Auch landesspezifische Feiertage wie der Reformationstag oder der Internationale Frauentag fallen 2026 auf ein Wochenende. Solche Feiertage drücken die Arbeitstage-Zahl nicht. Aus der Tabelle oben lässt sich als Rechengröße ableiten: 2026 fallen je nach Bundesland 7 bis 9 gesetzliche Feiertage auf Werktage – in Bayern und Baden-Württemberg sind es 9, in den acht Ländern mit 254 Arbeitstagen nur 7.

Meiste und wenigste Arbeitstage 2026 im Vergleich

Sortiert nach der Anzahl der Arbeitstage ergibt sich für 2026 ein klares Ranking der Bundesländer:

  • 254 Arbeitstage: Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Thüringen
  • 253 Arbeitstage: Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt
  • 252 Arbeitstage: Baden-Württemberg, Bayern

Für Arbeitnehmer in Bayern oder Baden-Württemberg bedeutet das zwei freie Werktage mehr als in Berlin oder Hamburg. Für Personalabteilungen ist die landesspezifische Zahl zudem eine feste Größe in der Kapazitäts- und Urlaubsplanung.

Arbeitstage 2026 und die Pendlerpauschale

Die Anzahl der Arbeitstage spielt auch bei der Steuer eine Rolle. Die Entfernungspauschale – umgangssprachlich Pendlerpauschale – wird für jeden Tag angesetzt, an dem Sie tatsächlich zur ersten Tätigkeitsstätte fahren. Die gesetzliche Grundlage regelt § 9 des Einkommensteuergesetzes.

Für die Steuererklärung 2026 zählen dabei nicht die kalenderrechnerischen Arbeitstage aus der Tabelle, sondern Ihre tatsächlichen Fahrten: Urlaubstage, Krankheitstage und Tage im Homeoffice ziehen Sie ab. Wer in einem Bundesland mit 254 Arbeitstagen arbeitet und regulär pendelt, kann entsprechend mehr Fahrten ansetzen als jemand mit 252 Arbeitstagen – bei gleichem Arbeitsweg macht sich das über das Jahr bei den Werbungskosten bemerkbar. Dokumentieren Sie Ihre Fahrten deshalb, etwa über den Dienstplan oder eine einfache eigene Aufstellung.

Pendler auf dem Weg zur Arbeit im Auto, Symbolbild für die Berechnung der Pendlerpauschale nach Arbeitstagen
Bild von Malte Luk

Arbeitstage 2026 bei Teilzeit berechnen

Die Tabellenwerte gelten für eine 5-Tage-Woche. Bei Teilzeitmodellen rechnen Sie die Arbeitstage 2026 anteilig um – maßgeblich ist die Zahl Ihrer Wochenarbeitstage, nicht die Stundenzahl. Die Formel lautet: Tabellenwert multipliziert mit Ihren Wochenarbeitstagen geteilt durch 5. Daraus ergeben sich folgende Näherungswerte:

  • 4-Tage-Woche (80 Prozent): rund 202 bis 203 Arbeitstage
  • 3-Tage-Woche (60 Prozent): rund 151 bis 152 Arbeitstage
  • 50-Prozent-Teilzeit (2,5 Tage pro Woche): rund 126 bis 127 Arbeitstage

Ein Beispiel: Bei einer 4-Tage-Woche in Nordrhein-Westfalen rechnen Sie 253 mal 4 geteilt durch 5 und kommen auf rund 202 Arbeitstage. Es handelt sich um Näherungswerte, denn die exakte Zahl hängt davon ab, auf welchen Wochentag Ihr freier Tag fällt. Da viele gesetzliche Feiertage auf einen Montag oder Freitag fallen, verringern sie Ihre persönliche Arbeitstage-Zahl nicht, wenn sie ohnehin auf Ihren freien Tag fallen.

Noch schneller ermitteln Sie Ihre individuellen Werte mit dem Teilzeit-Rechner. Wie sich Ihr Gehalt bei reduzierter Arbeitszeit verändert, zeigt der Gehaltsrechner – und was davon netto auf Ihrem Konto landet, berechnen Sie mit dem Brutto-Netto-Rechner.

Häufige Fragen zu den Arbeitstagen 2026

Wie viele Arbeitstage hat das Jahr 2026 insgesamt?

Ohne Feiertage hat das Jahr 2026 genau 261 Werktage von Montag bis Freitag. Nach Abzug der gesetzlichen Feiertage verbleiben je nach Bundesland zwischen 252 und 254 Arbeitstage bei einer 5-Tage-Woche.

Wie kann ich meine Arbeitstage 2026 selbst berechnen?

Ziehen Sie von den 365 Kalendertagen zunächst die 104 Wochenendtage ab und anschließend die Feiertage Ihres Bundeslands, die auf Werktage fallen. Für Ihre persönliche Arbeitstage-Zahl – etwa für die Steuererklärung – ziehen Sie zusätzlich Urlaubs-, Krankheits- und Homeoffice-Tage ab. Diese Methode funktioniert jedes Jahr gleich, nur Kalender- und Feiertagslage ändern sich.

Zählen Brückentage als Arbeitstage?

Ja. Brückentage zwischen einem Feiertag und dem Wochenende sind normale Arbeitstage und in den Tabellenwerten bereits enthalten. Nur wenn Sie an diesen Tagen Urlaub nehmen, verringert sich Ihre persönliche Arbeitstage-Zahl.

Wie viele Arbeitstage hat 2026 bei einer 4-Tage-Woche?

Rechnerisch kommen Sie 2026 auf rund 202 bis 203 Arbeitstage, je nach Bundesland (Tabellenwert mal 4 geteilt durch 5). Die genaue Zahl hängt davon ab, auf welchen Wochentag Ihr freier Tag fällt und wie die Feiertage 2026 auf die Woche verteilt sind.