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Gehalts-Tools

Gehaltsrechner

Berechne in Sekunden, was von deinem Bruttogehalt netto übrig bleibt – inklusive aller Steuern und Sozialabgaben. Mit Steuerklasse, Bundesland und einem Gehaltserhöhungs-Vergleich, der zeigt, wie viel von mehr Brutto wirklich ankommt.

Das bleibt vom Bruttogehalt (netto)

2.606 € / Monat

31.273 € pro Jahr · Netto-Quote 65,2 % vom Brutto

Bruttogehalt
4.000 €
Lohnsteuer
− 532 €
Soli
− 0 €
Kirchensteuer
− 0 €
Krankenvers.
− 342 €
Pflegevers.
− 96 €
Rentenvers.
− 372 €
Arbeitslosenvers.
− 52 €
Abzüge gesamt
− 1.394 €

Annäherung auf Basis der Einkommensteuer-Jahrestabelle (§32a EStG) und der Sozialversicherungssätze 2025 – ohne Gewähr. Individuelle Faktoren wie Freibeträge, private Krankenversicherung oder betriebliche Altersvorsorge sind nicht berücksichtigt.

So funktioniert der Gehaltsrechner

Gib dein Bruttogehalt pro Monat oder Jahr ein und wähle deine Steuerklasse und dein Bundesland. Über die Optionen für Kirchensteuer und Kinder verfeinerst du das Ergebnis. Der Rechner zieht automatisch Lohnsteuer, Solidaritätszuschlag, Kirchensteuer sowie die vier Sozialversicherungen ab und zeigt dir das verbleibende Nettogehalt – pro Monat und pro Jahr, inklusive deiner persönlichen Netto-Quote.

Was bleibt vom Bruttogehalt? Die Abzüge im Überblick

Vom Brutto bis zum Netto gehen mehrere Posten ab. Vereinfacht gilt:

Netto = Brutto − Lohnsteuer − Soli − Kirchensteuer − Sozialabgaben

Die Sozialabgaben teilen sich auf in Kranken- (rund 7,3 % + halber Zusatzbeitrag), Pflege- (1,8 %, kinderlos ab 23 mit Zuschlag), Renten- (9,3 %) und Arbeitslosenversicherung (1,3 %) – jeweils der Arbeitnehmeranteil bis zur jeweiligen Beitragsbemessungsgrenze. Die Lohnsteuer richtet sich nach dem progressiven Einkommensteuertarif (§32a EStG) und deiner Steuerklasse. Wie viel netto übrig bleibt, schwankt damit je nach Gehalt typischerweise zwischen rund 55 % und 65 % des Bruttos.

Gehaltserhöhung: Wie viel mehr Netto bringt mehr Brutto?

Wegen der Steuerprogression bleibt von einer Gehaltserhöhung nie der volle Betrag: Jeder zusätzliche Euro wird mit deinem höchsten (Grenz-)Steuersatz belastet. Aktiviere im Rechner den Gehaltserhöhungs-Vergleichund gib einen Prozentsatz ein – du siehst dann, wie viel von „X % mehr Brutto“ tatsächlich netto ankommt. Diese Zahl ist Gold wert für die Gehaltsverhandlung: Häufig landen nur etwa die Hälfte des Brutto-Plus auf dem Konto – ein Argument, höher zu pokern oder steuerfreie Extras (z. B. Sachbezüge) zu verhandeln.

Steuerklassen und ihr Einfluss aufs Nettogehalt

  • I – Ledige und dauerhaft getrennt Lebende.
  • II – Alleinerziehende mit Entlastungsbetrag.
  • III / V – Verheiratete: der Besserverdienende nimmt III (mehr Netto), der andere V.
  • IV / IV – Verheiratete mit ähnlichem Einkommen, optional mit Faktor.
  • VI – für jeden zweiten Job; höchste Abzüge ohne Grundfreibetrag.

Die Steuerklasse verändert nur den monatlichen Lohnsteuerabzug, nicht die Jahressteuer-Schuld – Unterschiede gleicht das Finanzamt über die Steuererklärung aus.

Wann sich der Gehaltsrechner lohnt

  • Vor der Gehaltsverhandlung den realen Netto-Effekt einer Erhöhung kennen
  • Jobangebote nach dem tatsächlichen Nettogehalt vergleichen
  • Die Wirkung eines Steuerklassenwechsels nach Heirat abschätzen
  • Verstehen, welcher Abzug wie stark ins Gewicht fällt

Häufige Fragen

Wie viel Netto bleibt vom Bruttogehalt?

Als grobe Faustregel bleiben bei einem mittleren Gehalt und Steuerklasse I rund 60–65 % des Bruttos als Netto übrig. Der genaue Wert hängt von Steuerklasse, Höhe des Gehalts, Bundesland, Kirchensteuer und Kinderzahl ab. Gib deine Daten oben ein, um deine persönliche Netto-Quote zu sehen.

Welche Abzüge zieht der Gehaltsrechner vom Brutto ab?

Vom Bruttogehalt gehen ab: Lohnsteuer, ggf. Solidaritätszuschlag und Kirchensteuer sowie die Sozialabgaben – Kranken-, Pflege-, Renten- und Arbeitslosenversicherung. Der Rechner weist jeden Posten einzeln aus, damit du siehst, wohin dein Geld fließt.

Was bringt eine Gehaltserhöhung netto wirklich?

Durch die progressive Lohnsteuer und die Sozialabgaben bleibt von einer Brutto-Erhöhung nur ein Teil netto übrig – häufig nur etwa 45–60 %. Mit dem Gehaltserhöhungs-Vergleich im Rechner siehst du sofort, wie viel von „X % mehr Brutto“ tatsächlich auf deinem Konto ankommt.

Welche Steuerklasse ist für mich richtig?

Ledige haben Steuerklasse I, Alleinerziehende II. Verheiratete können III/V (wenn ein Partner deutlich mehr verdient) oder IV/IV kombinieren. Steuerklasse VI gilt für einen Zweitjob. Die Klasse ändert nur den unterjährigen Abzug – die endgültige Steuer wird über die Steuererklärung ausgeglichen.

Rechnet der Gehaltsrechner mit den Werten für 2026?

Der Rechner nutzt die Einkommensteuer-Tabelle und Sozialversicherungssätze 2025 als sorgfältige Annäherung. Beträge sind ohne Gewähr und ersetzen keine Steuerberatung; individuelle Freibeträge oder eine private Krankenversicherung sind nicht abgebildet.

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