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Gehalts-Tools

Firmenwagen Rechner

Berechne in Sekunden den geldwerten Vorteil deines Dienstwagens – nach 1 %-Regel, mit 0,25 % bzw. 0,5 % für E-Autos und dem 0,03 %-Zuschlag für den Arbeitsweg. Optional schätzt der Rechner auch deine Netto-Mehrbelastung.

Fahrzeugtyp

Geldwerter Vorteil pro Monat · 1 %-Regel

720,00 € / Monat

Privatnutzung
450,00 €
Arbeitsweg (0,03 %)
270,00 €
pro Monat
720,00 €
pro Jahr
8.640 €

Pauschalmethode: Geldwerter Vorteil = Listenpreis × Satz + 0,03 % × Listenpreis × Entfernung. Die Netto-Schätzung basiert auf einer §32a-Annäherung (Stand 2025) und ist keine Steuerberatung. Ohne Gewähr.

So funktioniert der Firmenwagen Rechner

Gib den Bruttolistenpreis deines Firmenwagens (Neupreis laut Liste, inkl. Sonderausstattung und Umsatzsteuer) sowie die einfache Entfernung zwischen Wohnung und Arbeit in Kilometern ein. Wähle anschließend den Fahrzeugtyp – Verbrenner, reines E-Auto oder Hybrid. Der Rechner ermittelt sofort den monatlichen und jährlichen geldwerten Vorteil. Über die Zusatzoption kannst du mit Bruttogehalt und Steuerklasse grob schätzen, wie stark dein Netto durch den Dienstwagen sinkt.

Geldwerter Vorteil: So wird der Firmenwagen besteuert

Nutzt du einen Firmenwagen auch privat, ist das ein geldwerter Vorteil – also Arbeitslohn, der versteuert und verbeitragt werden muss. Üblich ist die Pauschalmethode (1 %-Regel): Der private Nutzungsanteil wird mit einem festen Prozentsatz des Listenpreises angesetzt, die Fahrten zur Arbeit zusätzlich über die 0,03 %-Regel. Dieser Betrag erhöht dein steuer- und sozialversicherungspflichtiges Bruttoeinkommen, ohne dass dir Geld ausgezahlt wird – dein Nettogehalt sinkt entsprechend.

Formel: 1 %-Regel und 0,03 %-Zuschlag

Der geldwerte Vorteil pro Monat setzt sich aus zwei Teilen zusammen:

Geldwerter Vorteil = Listenpreis × Satz + 0,03 % × Listenpreis × Entfernung (km)

Der Satz beträgt 1 % beim Verbrenner, 0,25 % beim E-Auto bis 70.000 € Bruttolistenpreis und 0,5 % beim teureren E-Auto bzw. Hybrid. Beispiel (Verbrenner, 45.000 €, 20 km): 45.000 € × 1 % = 450 € plus 0,03 % × 45.000 € × 20 = 270 €, macht 720 € geldwerten Vorteil im Monat.

E-Auto & Hybrid: 0,25- und 0,5-Prozent-Regel

Reine Elektrofahrzeuge sind steuerlich begünstigt: Bis zu einem Bruttolistenpreis von 70.000 € wird nur 0,25 % angesetzt – ein Viertel gegenüber dem Verbrenner. Liegt der Listenpreis darüber oder handelt es sich um einen begünstigten Plug-in-Hybrid, gilt die 0,5 %-Regel. Der 0,03 %-Arbeitswegzuschlag wird auf denselben reduzierten Anteil bezogen, sodass sich der geldwerte Vorteil bei E-Autos deutlich verringert.

Wann sich der Firmenwagen-Vergleich lohnt

  • Vor der Entscheidung Dienstwagen vs. Gehaltserhöhung kalkulieren
  • Den Steuervorteil eines E-Dienstwagens gegenüber dem Verbrenner einschätzen
  • Die monatliche Netto-Belastung in die Haushaltsplanung einrechnen
  • Pauschalmethode und Fahrtenbuch grob gegenüberstellen

Weitere Tools rund um Gehalt und Steuern findest du in unserer Rechner-Übersicht.

Häufige Fragen

Wie berechne ich den geldwerten Vorteil eines Firmenwagens?

Bei der 1 %-Regel rechnest du: 1 % des Bruttolistenpreises pro Monat für die Privatnutzung plus 0,03 % des Listenpreises je Entfernungskilometer für den Arbeitsweg. Beispiel: 45.000 € Listenpreis, 20 km einfacher Arbeitsweg → 450 € + 270 € = 720 € geldwerter Vorteil pro Monat.

Wie hoch ist die Versteuerung bei einem E-Auto als Firmenwagen?

Reine Elektro-Dienstwagen werden begünstigt: Liegt der Bruttolistenpreis bei höchstens 70.000 €, gilt die 0,25 %-Regel (statt 1 %). Über 70.000 € sowie für die meisten Plug-in-Hybride gilt die 0,5 %-Regel. Der 0,03 %-Zuschlag für den Arbeitsweg wird auf denselben reduzierten Listenpreis-Anteil angewendet.

Was bedeutet die 0,03-Prozent-Regel?

Die 0,03 %-Regel erfasst die Fahrten zwischen Wohnung und erster Tätigkeitsstätte. Pro Entfernungskilometer (einfache Strecke) werden 0,03 % des Bruttolistenpreises monatlich versteuert. Bei 45.000 € und 20 km sind das 0,03 % × 45.000 € × 20 = 270 € im Monat zusätzlich zum 1 %-Anteil.

Lohnt sich ein Firmenwagen finanziell?

Das hängt von Listenpreis, Arbeitsweg, Fahrzeugtyp und deinem Steuersatz ab. Der geldwerte Vorteil erhöht dein zu versteuerndes Einkommen, dein Netto sinkt also. Solange die echten Kosten eines eigenen Pkw (Kauf, Versicherung, Sprit, Wartung) höher wären als diese Netto-Mehrbelastung, lohnt sich der Dienstwagen meist – besonders bei günstigen E-Autos.

1 %-Regel oder Fahrtenbuch – was ist besser?

Die 1 %-Regel (Pauschalmethode) ist einfach, kann aber bei wenig Privatnutzung teuer sein. Ein Fahrtenbuch versteuert nur den tatsächlichen Privatanteil der echten Kfz-Kosten und lohnt sich oft bei teuren Fahrzeugen mit geringer privater Nutzung. Dieser Rechner nutzt die verbreitete Pauschalmethode.

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