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Weiterbildung

Stabel & Heiss in München: Steuerberatung zwischen Kanzleialltag und digitaler Zusammenarbeit

Berufswelt Journal Redaktion
Stabel & Heiss in München: Steuerberatung zwischen Kanzleialltag und digitaler Zusammenarbeit
Pexels

Bei Stabel & Heiss in München, einer Kanzlei für Steuerberatung, Unternehmensberatung und Buchhaltung, treffen wiederkehrende Aufgaben auf Fragen, die sich von Unternehmen zu Unternehmen unterscheiden. Belege werden verarbeitet, Zahlen für Auswertungen aufbereitet und Informationen zwischen Kanzlei und Mandantschaft ausgetauscht. Zugleich entstehen aus den laufenden Daten Fragen zur wirtschaftlichen Entwicklung oder zu anstehenden Entscheidungen. Wie diese Tätigkeiten zusammenhängen, lässt sich an der Kanzlei zeigen, die klassische Beratungsfelder mit digitalen Angeboten und konkreten Aufgaben in der Buchhaltung verbindet.

Eine Kanzlei mit mehreren Beratungsfeldern

Die Stabel & Heiss Steuerberatung München vereint Steuerberatung und unternehmensnahe Leistungen. Zum Angebot gehören Unternehmensberatung und Gründungsberatung ebenso wie Finanzbuchhaltung, Lohnbuchhaltung und die Erstellung von Abschlüssen. Damit umfasst die Arbeit sowohl regelmäßig anfallende Aufgaben als auch Beratungsfragen, die sich an bestimmten Punkten eines Unternehmenslebens stellen. Für das Porträt der Kanzlei ist gerade diese Verbindung aufschlussreich: Zahlen entstehen nicht erst für einen Abschluss, sondern begleiten Betriebe durch ihren laufenden Geschäftsalltag.

Die verschiedenen Leistungsfelder haben unterschiedliche Schwerpunkte. In der Finanzbuchhaltung werden Geschäftsvorfälle erfasst und geordnet; die Lohnbuchhaltung befasst sich mit der Abrechnung von Beschäftigten. Bei einem Abschluss geht es darum, Ergebnisse für einen bestimmten Zeitraum zusammenzuführen. Beratung setzt an den Fragen an, die sich daraus oder aus geplanten Vorhaben ergeben. Wer sich für die Arbeit in einer Kanzlei interessiert, sieht daran, warum dort sorgfältige Bearbeitung, fachliche Einordnung und Austausch mit Mandantinnen und Mandanten nebeneinanderstehen.

Was Steuerberatung im Unternehmensalltag umfasst

Steuerberatung wird häufig mit Erklärungen und Fristen verbunden. Für Unternehmen reicht der fachliche Zusammenhang jedoch weiter: Laufende Buchhaltungsdaten, Abschlüsse und betriebliche Entscheidungen berühren einander. Wenn Zahlen nachvollziehbar aufbereitet sind, bilden sie eine Grundlage für Gespräche über die Situation eines Betriebs. Die Kanzlei führt deshalb Steuerberatung und Unternehmensberatung als eigene Leistungsfelder. Das macht deutlich, dass die Bearbeitung steuerlicher Aufgaben und die Beschäftigung mit wirtschaftlichen Fragen zwar unterschiedliche Tätigkeiten sind, aber im Unternehmensalltag zusammenkommen können.

Ein weiterer Schwerpunkt ist die Gründungsberatung. In dieser Phase müssen Gründerinnen und Gründer zahlreiche Entscheidungen vorbereiten und zugleich ihre künftigen Geschäftsabläufe organisieren. Später rücken wiederkehrende Vorgänge wie Buchführung und Lohnabrechnung stärker in den Vordergrund. Die Abschlusserstellung führt Ergebnisse eines Zeitraums zusammen. Diese Abfolge beschreibt keinen einheitlichen Weg für jedes Unternehmen; sie zeigt vielmehr, weshalb eine Kanzlei verschiedene fachliche Zugänge benötigt. Für Beschäftigte bedeutet das, dass sich Aufgaben je nach Leistungsbereich und Anliegen der Mandantschaft unterscheiden können auch wenn dieselben Zahlen an mehreren Stellen eine Rolle spielen.

Digitale Zusammenarbeit mit DATEV-Angeboten

Auf ihrer Seite zur digitalen Kanzlei nennt Stabel & Heiss drei Angebote: DATEV Unternehmen Online, DATEV Arbeitnehmer Online und DATEV Meine Steuern. Die Auswahl zeigt, dass digitale Zusammenarbeit im Angebot der Kanzlei einen festen Platz hat. Sie steht dort neben den Beratungs- und Buchhaltungsleistungen, nicht an deren Stelle. Für Leserinnen und Leser aus der Arbeitswelt ist das ein wichtiger Unterschied: Digitale Werkzeuge prägen, wie Informationen in die Bearbeitung gelangen und wie Beteiligte zusammenarbeiten. Die fachliche Aufgabe besteht weiterhin darin, Angaben richtig zuzuordnen, Ergebnisse zu prüfen und Fragen einzuordnen.

Gerade in einer Steuerkanzlei treffen unterschiedliche Arten von Informationen aufeinander. Manche gehören zur laufenden Buchführung, andere betreffen Beschäftigte oder persönliche steuerliche Angelegenheiten. Die namentlich aufgeführten DATEV-Angebote lassen diese unterschiedlichen Bezüge erkennen, ohne dass daraus ein für alle Mandate gleicher Ablauf folgt. Entscheidend für den Kanzleialltag ist das Zusammenspiel: Digitale Angebote gehören zur Organisation der Zusammenarbeit; die Bearbeitung der jeweiligen Aufgaben bleibt eine fachliche Aufgabe. Wer sich für eine Stelle in diesem Umfeld interessiert, sollte deshalb den Umgang mit Arbeitsmitteln und das Verständnis für die zugrunde liegenden Vorgänge zusammen betrachten.

Buchhaltung als konkrete Arbeit im Kanzleialltag

Wie breit eine einzelne Tätigkeit angelegt sein kann, zeigt die veröffentlichte Stellenbeschreibung für Buchhalterinnen und Buchhalter. Sie nennt die Erstellung der laufenden Buchführung für Mandanten, die Kontierung und Verbuchung von Belegen sowie die Pflege von Konten. Diese Arbeit verlangt mehr als das Übertragen einzelner Werte: Geschäftsvorfälle müssen im jeweiligen Zusammenhang bearbeitet werden, damit Auswertungen auf einer nachvollziehbaren Grundlage beruhen. Die Erstellung solcher Auswertungen gehört ebenfalls zu den beschriebenen Aufgaben. Hier wird sichtbar, wie eng die regelmäßige Bearbeitung von Unterlagen und die spätere Arbeit mit den Zahlen verbunden sind.

Die Stelle umfasst außerdem Korrespondenz mit Behörden, die Durchführung des Zahlungsverkehrs und direkten Kontakt mit Mandantinnen und Mandanten. Hinzu kommen die Mitwirkung an Projekten und bei Jahresabschlüssen. Das Tätigkeitsbild reicht damit von wiederkehrenden Buchungsarbeiten bis zu Aufgaben, bei denen Abstimmung erforderlich ist. Gerade der Mandantenkontakt macht deutlich, dass Informationen nicht isoliert am Bildschirm entstehen: Rückfragen, Unterlagen und fachliche Bearbeitung müssen zueinanderpassen. Die Beschreibung gibt einen konkreten Einblick in diese ausgeschriebene Buchhaltungsstelle, ohne sämtliche Tätigkeiten einer Steuerkanzlei auf ein einziges Berufsbild zu reduzieren.

Einstieg und Entwicklung im Team

Neben der Buchhalterstelle veröffentlicht die Kanzlei eine Stellenbeschreibung für Steuerfachangestellte. Beide Berufsbezeichnungen stehen für unterschiedliche Zugänge zu einem Arbeitsfeld, in dem Kenntnisse zu Zahlen, steuerlichen Vorgängen und der Kommunikation mit Mandanten gefragt sind. Für Bewerberinnen und Bewerber lohnt sich der Blick auf die tatsächlichen Tätigkeiten einer Stelle: Im Buchhaltungsprofil sind etwa selbstständige Buchführungsarbeiten und der direkte Mandantenkontakt ausdrücklich genannt. Solche Angaben sagen mehr über die fachliche Rolle aus als eine Berufsbezeichnung allein. Auch die Mitwirkung an Jahresabschlüssen zeigt, wo die laufende Bearbeitung Berührungspunkte mit weiteren Kanzleiaufgaben hat.

Als Rahmenbedingungen führt die Buchhalter-Stellenbeschreibung flexible Arbeitsmodelle sowie ein Aus- und Weiterbildungsangebot auf. Weiterbildung ist in einem Berufsfeld bedeutsam, in dem Fachwissen und der Umgang mit eingesetzten Programmen gemeinsam gefragt sind. Die Ausschreibung nennt einschlägige EDV-Kenntnisse als Voraussetzung und verbindet sie mit eigenständiger Arbeit. Daraus ergibt sich ein Bild der Anforderungen an diese Position: Wer Buchführung bearbeitet, muss sich in den verwendeten Arbeitsmitteln zurechtfinden und zugleich die fachlichen Zusammenhänge verstehen. Die veröffentlichten Karriereinformationen ergänzen so das Leistungsprofil der Kanzlei um eine Perspektive auf die Menschen, die diese Aufgaben übernehmen.

Fachliche Arbeit und digitale Prozesse zusammendenken

Das Profil von Stabel & Heiss lässt sich weder auf digitale Angebote noch auf eine Liste klassischer Steuerleistungen verkürzen. Die Kanzlei bietet laufende Buchhaltungsarbeit, Abschlusserstellung und Beratung an; ihre Karriereseite zeigt, welche konkreten Tätigkeiten zumindest eine Buchhaltungsstelle damit verbindet. Belege kontieren, Konten pflegen, Auswertungen erstellen und mit Mandanten sprechen sind verschiedene Schritte einer Arbeit, die Verlässlichkeit im Detail und Verständnis für den größeren Zusammenhang verlangt.

Für das Publikum eines Arbeitsweltmagazins liegt darin der eigentliche Einblick: Digitalisierung verändert die Mittel der Zusammenarbeit, während fachliche Fragen bestehen bleiben. Zahlen müssen bearbeitet und Ergebnisse eingeordnet werden; zugleich braucht die Zusammenarbeit zwischen Kanzlei und Mandantschaft einen funktionierenden Informationsaustausch. Das Münchner Kanzleiporträt zeigt damit ein Berufsfeld, in dem wiederkehrende Aufgaben und wechselnde Anliegen dicht beieinanderliegen und in dem digitale Werkzeuge Teil der Arbeitsorganisation sind, nicht ihre vollständige Beschreibung.