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Personal dort einsetzen, wo es gebraucht wird: Gottwald Personalmanagement in München

Berufswelt Journal Redaktion
Personal dort einsetzen, wo es gebraucht wird: Gottwald Personalmanagement in München
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Personalbedarf lässt sich in vielen Unternehmen nur begrenzt langfristig planen. Ein größerer Auftrag kommt hinzu, Beschäftigte fallen krankheitsbedingt aus oder für einige Monate wird zusätzliche Unterstützung in der Produktion benötigt. Gleichzeitig kostet die Suche nach geeigneten Mitarbeitern Zeit und eine vakante Stelle lässt sich gerade bei spezialisierten Tätigkeiten kaum innerhalb weniger Tage besetzen. Genau an dieser Schnittstelle arbeitet die Gottwald GmbH Personalmanagement in München.

Das Unternehmen ist seit 1985 im Bereich der Personaldienstleistung tätig und hat seinen Münchner Sitz in der Goethestraße 17. Im Laufe der Jahre ist daraus ein Angebot entstanden, das verschiedene Formen des flexiblen Personaleinsatzes abdeckt. Dazu gehören Arbeitnehmerüberlassung und Personalvermittlung ebenso wie On-Site-Management und Outsourcing. Die Tätigkeitsfelder reichen vom gewerblichen und technischen Bereich bis zu kaufmännischen Positionen.

Wenn Personalbedarf nicht nach Kalender entsteht

Zeitarbeit wird häufig auf kurzfristige Auftragsspitzen reduziert. In der betrieblichen Realität sind die Gründe für zusätzlichen Personalbedarf deutlich vielfältiger. Saisonale Schwankungen spielen ebenso eine Rolle wie Urlaubszeiten, längerfristige Ausfälle oder Projekte, für die vorübergehend zusätzliche Fachkräfte benötigt werden.

Für Betriebe bedeutet das zunächst eine organisatorische Aufgabe: Bewerber müssen gefunden, Qualifikationen geprüft und Einsätze geplant werden. Bei Gottwald übernimmt der Personaldienstleister einen Teil dieser Arbeit. Unternehmen definieren das benötigte Profil, anschließend können passende Mitarbeiter ausgewählt und für einen bestimmten Zeitraum eingesetzt werden. Gerade wenn Kapazitäten vergleichsweise schnell angepasst werden müssen, kann ein erfahrener Partner für Zeitarbeit in München damit einen erheblichen Teil der Personalsuche übernehmen.

Das Modell bleibt dabei klar getrennt: Bei der Arbeitnehmerüberlassung besteht das Arbeitsverhältnis zwischen dem Mitarbeiter und Gottwald, während die praktische Tätigkeit im jeweiligen Kundenunternehmen erfolgt. Gottwald weist zudem darauf hin, seit 1990 über eine unbefristete Erlaubnis zur Arbeitnehmerüberlassung zu verfügen.

Vom Facharbeiter bis zum kaufmännischen Personal

Welche Positionen lassen sich über einen Personaldienstleister überhaupt besetzen? Bei Gottwald ist das Spektrum bewusst breit angelegt. Nach Unternehmensangaben gehören dazu Facharbeiter und Hilfskräfte aus Handwerk, Industrie und Produktion sowie Beschäftigte für kaufmännische Aufgaben. Genannt werden unter anderem Bereiche wie Metallbau, Sanitär und Heizung, Elektro sowie verschiedene Tätigkeiten im Office-Management. Hinzu kommen Einsätze in Handel, Kantinen und Großküchen.

Aktuelle Stellenangebote zeigen, wie unterschiedlich dieser Bedarf ausfallen kann. Gesucht werden beispielsweise Mitarbeiter für Produktion und Montage, Fachkräfte aus technischen Berufen oder Beschäftigte für kaufmännische Aufgaben. Entscheidend ist damit weniger eine einzelne Branche als die Frage, welche Qualifikation ein Betrieb zu einem bestimmten Zeitpunkt benötigt.

Für Unternehmen kann diese Bandbreite relevant sein, wenn mehrere Personalgruppen parallel gesucht werden. Ein Produktionsbetrieb benötigt möglicherweise zunächst zusätzliche Montagekräfte und einige Wochen später Unterstützung in der Verwaltung. Statt für jede Position neue Recruiting-Strukturen aufzubauen, bleibt der Personaldienstleister als Ansprechpartner bestehen.

Personalvermittlung für langfristige Besetzungen

Nicht jeder Personalbedarf ist zeitlich begrenzt. Deshalb gehört zur Arbeit von Gottwald auch die klassische Personalvermittlung. Ausgangspunkt ist dabei das Anforderungsprofil des Unternehmens. Der Personaldienstleister übernimmt die Suche und Vorauswahl geeigneter Bewerber und kann unter anderem Stellenanzeigen, Eignungsprüfung und Vorstellungsgespräche in den Prozess einbeziehen.

Ein interessanter Übergangsbereich ist die mögliche Übernahme eines Zeitarbeitnehmers durch den Einsatzbetrieb. Unternehmen lernen einen Mitarbeiter dabei zunächst im Arbeitsalltag kennen. Passt die Zusammenarbeit langfristig, kann daraus eine Festanstellung beim Kundenunternehmen entstehen.

Das unterscheidet sich deutlich von einer Personalentscheidung, die weitgehend auf Bewerbungsunterlagen und wenigen Gesprächen basiert. Fachliche Kenntnisse zeigen sich schließlich häufig erst in der Praxis ebenso wie Zuverlässigkeit, Arbeitsweise und die Zusammenarbeit innerhalb eines Teams.

On-Site-Management bringt die Personalplanung in den Betrieb

Je größer die Zahl externer Mitarbeiter wird, desto anspruchsvoller wird deren Koordination. Genau dafür bietet Gottwald On-Site-Management an. Ein Personaldisponent arbeitet in diesem Modell direkt beim Kunden und übernimmt dort die Organisation der eingesetzten Zeitarbeitnehmer. Nach Angaben des Unternehmens kann das auch Mitarbeiter anderer Personaldienstleister einschließen.

Damit verlagert sich ein Teil der Koordination dorthin, wo die Einsätze tatsächlich stattfinden. Besonders bei größeren Produktionsstandorten oder stark schwankendem Personalbedarf kann das sinnvoll sein: Einsatzplanung, Betreuung und kaufmännische Abwicklung müssen dann nicht zwischen mehreren Stellen verteilt werden.

Hinzu kommen Outsourcing-Lösungen für abgegrenzte Aufgabenbereiche. Als Beispiele nennt Gottwald unter anderem Poststellen, Telefonzentralen, Kantinen und Küchen. Während Infrastruktur und Arbeitsmittel beim Kunden verbleiben, stellt der Personaldienstleister das benötigte Personal und organisiert den Ablauf des ausgelagerten Bereichs.

Arbeitsschutz als Teil der Personaldienstleistung

Bei Zeitarbeit entscheidet sich Qualität nicht allein daran, wie schnell eine freie Stelle besetzt werden kann. Beschäftigte wechseln ihre Einsatzorte und müssen mit unterschiedlichen betrieblichen Anforderungen umgehen können. Arbeitsschutz und eine saubere Vorbereitung auf den jeweiligen Einsatz gehören deshalb unmittelbar zum Personaleinsatz.

Gottwald gibt an, ein Qualitätsmanagement nach ISO 9001 einzusetzen. Die Abteilungsleitungen verfügen laut Unternehmen zudem über eine Ausbildung zum Sicherheitsbeauftragten. Mitarbeiter werden vor ihrem Einsatz arbeits- und sicherheitstechnisch unterwiesen und erhalten bei entsprechenden Tätigkeiten Arbeits- und Schutzkleidung.

Dieser organisatorische Hintergrund ist gerade bei gewerblichen und technischen Berufen relevant. Ein passender Lebenslauf allein reicht dort kaum aus. Entscheidend ist, dass Qualifikation, Einsatzbedingungen und Sicherheitsanforderungen zusammenpassen.

Regionale Erfahrung statt anonymer Personalplattform

Bei Gottwald fällt schließlich die regionale Ausrichtung auf. Neben dem Unternehmen in München besteht seit 1987 eine Niederlassung in Augsburg. Für einen Personaldienstleister ist Ortskenntnis kein nebensächlicher Faktor: Arbeitswege, regionale Branchenstrukturen und der lokale Bewerbermarkt beeinflussen, ob eine Stellenbesetzung praktisch funktioniert.

Auch organisatorisch setzt das Unternehmen auf feste Ansprechpartner. Geschäftsführer ist Armin Weckermann; daneben nennt Gottwald auf seiner Website ein Team aus Niederlassungs- und Abteilungsleitung, Verwaltung und Akquise.

Mehr als vier Jahrzehnte nach den Anfängen zeigt sich damit ein Geschäftsmodell, das trotz digitaler Stellenbörsen ausgesprochen praktisch geblieben ist. Am Ende müssen Menschen, Qualifikationen, Arbeitszeiten und Einsatzorte zusammengebracht werden. Gottwald Personalmanagement übernimmt genau diese Vermittlungs- und Koordinationsarbeit vom kurzfristigen Personalengpass bis zur langfristigen Besetzung einer Stelle.